06. Januar mit Dan O´Clock, Emily´s Giant & Toi et Moi

Nachdem wir das Jahr 2016 mit einem Freudenfest beendet haben, starten wir das neue Jahr
2017 mit nicht weniger Enthusiasmus! Wir freuen uns im Januar auf drei wunderbare Bands, die Ihre Klasse schon Mal am Lagerfeuer bewiesen haben.
Mit Dan O´Clock kommt ein guter Freund des Feuerchens zurück ins Studio 672 um mal wieder einen seiner legendären Auftritte abzuliefern. Emily´s Giant passen gerade noch in einen PKW und transportieren mit diesem Vehikel eine grandiose Melange aus Folk, Punk und Blues zu uns. Und Toi et Moi haben sich tänzerisch leicht und melancholisch schwer dem Chanson verschrieben. Das kann ja nur ein unvergesslicher Abend werden!

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Dan O´Clock
danWhat time is it ??? – Harmonische Klänge, fette Sounds und Texte, die unter die Haut gehen – im musikalischen Repertoire finden ein paar ganz besondere Einflüsse zueinander – It’s Dan O’Clock! Die Menschen vereinend, von der Musik gefesselt, gebettet im Schoße der Zeit, die einen mal nicht drängt, verweilend im Genuss des Lebens, voller Gefühl und Liebe. Die Art, die der humorvolle und zugleich nachdenkliche Musiker an den Tag legt, so wohltuend, wie die Umarmung eines geliebten Menschen, lässt dich nicht los und lädt zum Bleiben ein.

Emily´s Giant
pressemilygroßAls Robert Groos vor 2 Jahren beginnt als Songwriter durch die Republik zu fahren ist das der Schlussstrich für sein damaliges Leben. Nach etwa 100 Konzerten kündigt er seinen Call-Center Job und bricht sein Masterstudium ab. Er findet mit Nico Viehl einen Schlagzeuger, dessen musikalische Ausrichtung nicht entgegengesetzter sein könnte. Emilys Giant passt nun gerade noch so in einen Pkw. Unzählige Kilometer werden gefahren, jede Bühne ist eine Bühne für den Riesen: Eine aussergewöhnliche Stimme, eine Gitarre und ein Schlagzeug, eine Mischung aus melancholischem Folk, Punk, Blues und Hoffnung. Groos und Viehl hört man die Hardcore Zeiten an, das autodidaktische Gespür für Stimmungen, die unbändige Energie, die vielen Zigaretten, das Rohe und die langen Abende. Und dennoch spielt Emilys Giant im klassischen Sinne Songs, die für sich stehen, voller Poesie und Klarheit.

Toi et Moi
toimoiTänzerisch leicht und melancholisch schwer Die Musik von „toi et moi“ berührt und lässt nicht mehr los. Julia Klomfaß und Raphael Hansen alias „toi et moi“ haben sich mit Leib und Seele der Musik verschrieben. Vermutlich ist das ein Grund für die außergewöhnliche Intensität ihrer Musik, die entsteht ohne laut und schrill aufzustoßen.
Raphael Hansen spielt Gitarre und singt und hat den größeren Anteil an Text und Komposition der Lieder. Julia Klomfaß singt und spielt verschiedene Instrumente, wie Akkordeon, singende Säge und Mandoline und verleiht den Liedern mit ihren ungewöhnlichen Instrumenten eine individuelle Klangwelt.

Einlass: 19h30, Ende: 22h30, Studio 672 im Stadtgarten, Venloer Str. 40, Köln,

Eintritt: €10,– (erm. €8,–)

02. Dezember mit Flin, Lampe und Gutbier & Vogeler

Im Dezember kommt es zu unser wunderbaren Lagerfeuer Deluxe Weihnachtsausgabe. Wir machen ein schönes Feuerchen an, laden Bands ein die uns mit besinnlicher Musik beglücken und machen es richtig kuschelig im Studio 672. Also eigentlich bleibt alles wie immer. 🙂 Mit dabei sind diesmal Flin mit Electro-Soul zwischen Jamie Woon, John Legend und Sam Smith, die überraschen eigensinnigen und ehrlichen Lampe mit ihren tragisch-komischen Texten und zu guter letzt Gutbier & Vogeler, deren Stimmen wie aus Zauberhand perfekt zusammen passen.

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Flin
flindie Ménage-à-trois zwischen Jamie Woon, John Legend und Sam Smith – aber auf deutsch! Das Baby hat auch einen Namen, denn Electro-Soul ist die musikalische Beat-Generation der 2015er und spätestens seit James Blake in aller Munde. FLIN spielt mit dem Genre auf ganz eigene Weise und kombiniert einen sphärischen Sound mit satten Beats und klugen Texten.

 

Lampe
lampeLAMPE, das ist Tilman Claas. Auf charmante Art und Weise erweist sich LAMPE als überraschend eigensinniger, aber auch ehrlicher Künstler. Im Fokus stehen die tragisch-komischen Texte von Tilman, die von der Band musikalisch untermalt werden. Neben Schrammelgitarren, analogen Synthies und einem Spielzeug­-Keyboard kommt auch ein frisch erstandenes 70er ­Jahre Rhythmusgerät zum Einsatz. Eingängige Melodien machen es sich auf chaotischen Soundwolken gemütlich und mischen sich mit einer guten Portion Rock’n’Roll Attitüde. Und das alles auf Deutsch und in Farbe.

Gutbier & Vogeler
gutbierSeit 2013 bringen die beiden eine runde Mischung aus Pop, Singer-Songwriter & Folk auf die Bühnen und begeistern damit immer wieder auf’s Neue ihr Publikum. Geschichten, die Melancholie und Hoffnung inne tragen, ein Gitarrenspiel, das einem Gänsehaut macht & nicht zu vergessen die zwei Stimmen, die einfach perfekt zusammenpassen wie aus Zauberhand. Es waren die leisen Töne, die Gutbier & Vogeler einst hervorbrachte, es sind die wuchtigen und mitreißenden, die sie jetzt ausmachen. Druckvoll, voller Energie und mit ganz viel Herz präsentiert sich die Platte, ohne jedoch die zerbrechlichen Geschichten zu überfahren.

Einlass: 19h30, Ende: 22h30, Studio 672 im Stadtgarten, Venloer Str. 40, Köln,

Eintritt: €10,– (erm. €8,–)

04. November mit Juri, Jasmin Oraki & Lea LaDoux

Langsam fangen die Glieder an zu frösteln und die dicken Winterklamotten werden aus den Untiefen des Kleiderschranks geangelt. Genau jetzt ist die Zeit um sich gemeinschaftlich ums Lagerfeuer Deluxe zu versammeln um Körper und Ohren zu wärmen.
Wir haben im November als musikalische Radiatoren eingeladen: Juri, die uns mit einer Mischung aus Maxim und Milky Chance und einem Bass, der mit den Füssen gespielt wird, beglücken. Jasmin Oraki malt uns musikalische Gemälde zwischen Bleistiftzeichnung und opulenten Gemälden. Und Lea LaDoux wird uns als sanfte Singer-Songwriterin mit Ihrer bestechenden Ehrlichkeit faszinieren.

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Juri
juriDie Kölner Band bestehend aus Juri Rother, Mathis Rasmussen und Pierre Pihl spielt deutschsprachigen Neo-Pop. Sie klingen wie eine Mischung aus Maxim und Milky Chance mit atmosphärischen Gitarrensounds. Mit elektrischen und akustischen Gitarren, einem Bass, der mit den Füßen gespielt wird, sowie einem Schlagzeug plus Samples für live, erzeugen die Musiker einen atmosphärischen, treibenden Sound, der sie bereits kreuz und quer durch die Republik und durch verschiedene Radio – (Antenne Mainz, WDR2, SWR1 uvm.) und TV-Anstalten (Sat1, Pro7, RTL) und auf Festivals (Green Juice, Platzhirsch, Lott-festival, Pferdefestival) getrieben hat.

Jasmin Oraki
jasmin-orakiJasmin Oraki’s Sound ist modern, urban und dicht, ohne zwanghaft einem Zeitgeist hinterher zu hecheln. Mit Ihrer Stimme malt Jasmin Bilder in den Köpfen. Gleicht es in einigen Songs eher einer zarten Bleistiftzeichnung, so mutet es in anderen Liedern an wie ein Gemälde in kräftigen und opulenten Farben. Sie singt in teilweise sehr direkter Sprache von den Irrungen und Wirrungen des Lebens, ohne dabei auch nur ansatzweise belehrend zu werden. Jasmins Timbre klingt mal virtuos und einnehmend, mal verletzlich und brüchig. In jedem Fall kommt man an dieser Stimme
nicht vorbei!

Lea LaDoux
hff_lea-845x321Bescheiden, faszinierend und bestechend ehrlich. Lea LaDoux nennt sie sich, die sanfte Singer-Songwriterin, die seit ihrem 13. Lebensjahr ihre eigenen Songs schreibt und seit sie denken kann musiziert. Leas Texte pendeln zwischen Selbstzweifel und Selbsterkenntnis, sie seziert Gefühlslagen, spricht offen über ihre lähmenden Ängste und sucht das Selbstgespräch mit ihnen; sie scheitert an deren Dekonstruktion und verzweifelt fast am Reiben ihrer inneren Welten, zwischen denen sie steht.

 

Einlass: 19h30, Ende: 22h30, Studio 672 im Stadtgarten, Venloer Str. 40, Köln,

Eintritt: €10,– (erm. €8,–)

07. Oktober mit Sophia Wahnschaffe, Flinte & Was Wenns Regnet

Der Spätsommer zeigt zur Zeit noch seine aufgepumpten Muskeln und versüsst uns den Weg in den Herbst. Wenn dann im Oktober es langsam kühler wird und die Bäume Ihre Blätter lassen, kuscheln wir uns am 07. Oktober alle ans Lagerfeuer im Studio 672 und lauschen folgenden wunderbaren Künstlern: Sophia Wahnschaffe schreibt Texte und Arrangements die erfrischend anders sind, Flinte bekämpfen Ihren Liebeskummer mit Alkohol und Musik, und Was wenn regnet sind ein paar stinknormale Typen, die zwischen Punkrock & Popmusik sich nicht so ganz ernst nehmen. Ma darf wohl wieder von einer illustren Runde sprechen.

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Sophia Wahnschaffe
sophiaSophia Wahnschaffe textet deutsch und schreibt Arrangements, die erfrischend anders sind als das, was ihr erwartet. Sophia spricht in Ihren Stücken über alles Mögliche und das, was sie angeht. Mit souligem Pop und alternativen Elementen erschafft sie mit ihrer Band Songs, die Spaß machen, extrem hörbar sind und euch noch lange im Ohr bleiben.

 

Flinte
flinteFrühjahr 2014 in Berlin/Kreuzberg. Zwei alte Kumpels sitzen an der Bar ihrer Lieblingskneipe und klagen sich mal wieder gegenseitig ihr Leid: die Saengerin Alexa Voss alias Flinte und der Gitarrist David Gaertner aka Dave. Ihr Gespräch dreht sich um, wie sollte es anders sein, die Liebe und darum, dass sie ab und zu wirklich ein Arschloch sein kann. Und was hilft bei Liebeskummer? Sich betrinken? Traurige Lieder schreiben? Die Antwort lautet: Beides! Genau so entsteht der erste gemeinsame Song von Dave und Flinte. Die beiden merken schnell, dass das gemeinsame Musikmachen heilsame Kräfte und sozusagen eine therapeutische Wirkung auf sie hat. Und Peng! Die Band Flinte wird gegründet.

Was wenns regnet
was-wenns-regnetDie fünf Niederrheiner haben Punkrock, Popmusik und grundsoliden Gitarrenrock in eine Schublade geworfen und mit deutschen Texten versehen, die man auch jenseits der Ruhrpott-Hochöfen an jeder Trinkhalle versteht. Kiki, Bobo, Heiko, Tim und Max sind stinknormale Typen die von ganz alltäglichen Dingen erzählen, sich selber nicht ganz so ernst nehmen und auch abseits ihres Proberaumes viel Zeit miteinander verbringen. Eine verschworene Truppe die inzwischen ohne Wäscheleinen und bremsspurgebleichte Liebestöter zwischen den Verstärkern an ihren Songs basteln kann. Auch auf der Bühne nehmen die Musiker sich gern mal auf die Schüppe und schmücken ihr Liveset und den krachenden Gitarrensound mit Keyboard, Saxophon, Rapeinlagen und verschiedenen Gastmusikern.

Einlass: 19h30, Ende: 22h30, Studio 672 im Stadtgarten, Venloer Str. 40, Köln,

Eintritt: €10,– (erm. €8,–)